die geplante Schließung der "Palette" an der Holstenstrasse und des Malteser Nordlichts wird von der Sozialbehörde unter anderem damit verteidigt, dass die dort bisher betroffenen Suchtkranken Menschen auf Angebote anderswo in der Stadt, unter anderem rund um den Hauptbahnhof, ausweichen könnten. Wir halten das für nicht sachgerecht - politisches Ziel sollte es sein, möglichst viele dezentrale Angebote zu schaffen und zu erhalten. Insbesondere Angebote, die von Betroffenen und Nachbarschaft gut angenommen werden, gilt es zu erhalten, denn diese Akzeptanz bei neuen Einrichtungen zu schaffen, ist schwer genug. Wenn dabei mit den bisherigen Trägern die Zusammenarbeit der Stadt nicht gut läuft oder die Träger sich im Profil verändern wollen, sollte das aus unserer Sicht nicht durch Schließung der Einrichtungen auf Kosten der Klient*innen gehen, sondern andere Träger gesucht oder Konzepte weiterentwickelt werden.
| Antrag: | Zusammenkommen - Plädoyer für einen starken Sozialstaat und Solidarität vor Ort in Altona |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Linda Heitmann (KV Hamburg Altona) |
| Status: | Angenommen |
| Verfahrensvorschlag: | Übernahme |
| Eingereicht: | 22.09.2026, 17:16 |
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